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Guaqueros: Das sind jene
von Gott und den Menschen verlassenen
Desperados, die in den aufgegebenen Minen von
Kolumbien nach Smaragden suchen. Sie leben unter
entwürdigenden Umständen, hausen in finsteren
Höhlen, haben kaum zu essen und zu trinken und
wühlen Tag für Tag die Erde mit ihren bloßen
Händen auf – getrieben von der unstillbaren Gier
nach Geld, nach raschen Reichtum, nach schnellem
Gewinn. Auf bitten seines Freundes Ewald
Fachtmann geht der Hamburger Arzt Dr. Peter Mohr
nach Kolumbien. Im Auftrag des einflußreichen
Smaragdhändlers Alfonso Camargo soll er in den
Schürfgebieten ein Hospital errichten, und – er
soll Spitzeldienste für Camargo leisten. Aber
Dr. Mohr läßt sich nicht mißbrauchen. Er ist
Arzt aus Leidenschaft; er will helfen, will
heilen, ohne Ansehen der Person, ohne auf
Rangunterschiede zu achten. Diese seine
Überzeugung muß ihn in krassen Gegensatz zu den
Herrschenden, den Reichen und Mächtigen bringen.
Aber Dr. Mohr geht den erbitterten
Auseinandersetzungen nicht aus dem Weg. Vor
allem, als der Margarita Pebas, die Tochter
eines armseligen, in den Bergen hausenden
Smaragdschürfers, kennenlernt und sich
leidenschaftlich in sie verliebt. Die große
Liebe läßt ihn alle Gefahren und Entsagungen auf
sich nehmen. Da bricht eines Tages ein
Regensturm bisher nie gekannten Ausmaßes los,
der das gesamte Land unter Wasser setzt und die
zahllosen Schürfstellen zum Einsturz bringt. In
den Schlammströmen warten Tausende auf Rettung.
Wird Dr. Mohr seine große Bewährungsprobe
bestehen?
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